Rechtsbelehrung über die Pflicht zur Teilnahme am Unterricht

Diese Belehrung wird jeweils am Anfang des Schuljahres den Schülerinnen und Schülern der Kursstufe ausgehändigt und von ihnen und ihren Eltern unterschrieben.

1. Teilnahmepflicht

Jeder belegte Kurs ist regelmäßig zu besuchen. Diese Verpflichtung gilt auch für freiwillige Unterrichtsveranstaltungen, solange keine ordnungsgemäße Abmeldung erfolgt ist.

2. Verhinderung der Teilnahme und Entschuldigungspflicht

Eine Verhinderung am Schulbesuch aus zwingenden Gründen (z.B. Krankheit) ist unverzüglich der Schule mitzuteilen (Entschuldigungspflicht). Entschuldigungspflichtig sind für Minderjährige die Erziehungsberechtigten, volljährige Schüler für sich selbst.

3. Verfahren

a) Allgemein:

Am Tag der Verhinderung ist die Schule (fern-)mündlich oder schriftlich unter Angabe des Grundes zu informieren (Tel.: 0621/293-6700; Email: sekretariat@kfg-mannheim.de).

Im Falle einer Verständigung per Telefon oder E-Mail muss dem Tutor (ggf. über das Sekretariat) spätestens am dritten Versäumnistag eine schriftliche Entschuldigung vorgelegt werden.

b) Interne Regelung:

Die schriftliche Entschuldigungspflicht kann auch mit dem im Sekretariat erhältlichen Vordruck erfüllt werden. Der Kursteilnehmer heftet die Entschuldigung im Entschuldigungsheft ab und lässt die Vorlage von dem jeweiligen Fachlehrer unverzüglich unterschreiben.

c) Ärztliche Bescheinigung:

In begründeten Einzelfällen kann die Schulleitung festlegen, dass der Schüler/die Schülerin bei jedem Versäumnis eine ärztliche Schulunfähigkeitsbescheinigung vorlegen muss. In schwerwiegenden Fällen oder bei sehr langen Erkrankungen kann von der Schulleitung auch ein amtsärztliches Attest verlangt werden.

d) Entschuldigungsheft

Der Kursteilnehmer ist verpflichtet, das Entschuldigungsheft vollständig und sorgfältig zu führen und ggf. dem Tutor bzw. der Schulleitung vorzulegen. Damit ist er auch verpflichtet, auf Verlangen seine Entschuldigungen jederzeit vorzulegen.

4. Beurlaubungen

Anträge auf Beurlaubung (z.B. wegen eines Arzttermins, einer Familienfeier u.ä.) sind rechtzeitig und mit Begründung beim Tutor vorzulegen. Über Beurlaubungen für die Dauer von bis zu zwei Unterrichtstagen entscheidet der Tutor; über Beurlaubungen für längere Zeit sowie unmittelbar vor oder nach Ferienabschnitten entscheidet der Schulleiter.

5. Versäumnisse von schriftlichen Arbeiten

Jeder Kursteilnehmer ist verpflichtet, an schriftlichen Leistungsfeststellungen (Klausuren, Klassenarbeiten, Hausarbeiten etc.) ordnungsgemäß teilzunehmen. Ist die Teilnahme aus Krankheitsgründen nicht möglich, muss das Sekretariat am Tag der Klausur telefonisch verständigt werden und es muss dem Fachlehrer innerhalb von drei Tagen eine schriftliche Entschuldigung vorgelegt werden.

a) Bei entschuldigtem Fehlen entscheidet der Fachlehrer, ob eine entsprechende Arbeit nachträglich anzufertigen ist. Ein Rechtsanspruch des Schülers auf einen Nachtermin besteht nicht.

b) Bei unentschuldigtem Fehlen wird der Leistungsnachweis mit der Note "ungenügend" (= 0 NP) bewertet.

 

Rechtsgrundlage: Schulbesuchsverordnung §§ 1-4 und Notenbildungsverordnung § 8 (4) und (5).