Jüdische Schüler des Karl-Friedrich-Gymnasiums von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Dritten Reich

Der Seminarkurs 2012-13 unter der Leitung von Herrn von Offenberg und Dr. Kreutz hat die Schicksale jüdischer Schüler des KFG verfolgt und dokumentiert. Die beeindruckenden Ergebnisse finden Sie hier.

Zeittafel

1664 Gründung des reformierten Pädagogiums, der ersten Lateinschule Mannheims, durch den Kurfürsten Karl Ludwig
1700 Neugründung des Pädagogiums nach der Zerstörung der Stadt im Pfälzischen Erbfolgekrieg
1711 Gründung des lutherischen Gymnasiums durch die lutherische Kirchengemeinde
1720 Gründung des Jesuitengymnasiums durch den Kurfürsten Karl Philipp
1730-1734 Bau des Kolleggebäudes zwischen westlichem Schlossflügel und Jesuitenkirche
1738 Bau des Gebäudes für das Jesuitengymnasium in der Kalten Gass" im Anschluss an den Chor der Jesuitenkirche
1750 Gründung der Unterstützungskasse für bedürftige Schüler Cassa Pia am Jesuitengymnasium; die Cassa Pia bestand als Lernmittelbücherei bis nach dem 2. Weltkrieg
1795 Beginnender Rückgang der drei Gymnasien durch die Revolutionswirren
1803 Auflösung der Kurpfalz - Übergang Mannheims an Baden
1807 10.11.1807: Errichtung des "Vereinigten Großherzoglichen Lyceums" aus den drei konfessionellen Gymnasien durch den Großherzog Karl Friedrich von Baden
1872 Umbenennung des Lyceums in "Großherzogliches Gymnasium" und umgekehrte Zählung der Klassen Sexta bis Prima (VI-I)
1896-1899 Neubau des jetzigen Schulhauses
1902 Beginn der Koedukation durch die Aufnahme von sieben Mädchen in die Sexten
1907 31.07.1907: Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Neugründung erhielt das Gymnasium den Namen "Großherzogliches Karl-Friedrich-Gymnasium"
1943 Evakuierung der Unterklassen nach Herrenwies und Buchheim
1945 12.12.1945: Wiederbeginn des Unterrichts in der zu 75% zerstörten Schule
1950 Abschluss des Wiederaufbaus der Schule in ihrer alten Gestalt
1962-1963 Grundlegende Modernisierung und Aufstockung des Schulgebäudes
1974-1975 Beteiligung an den landesweiten Schulversuchen zur Erprobung der reformierten Oberstufe
1978 Allgemeine Einführung der reformierten Oberstufe
1984 Einführung des Fachs Französisch (alternativ zu Griechisch)
1996 Einführung des naturwissenschaftlichen Profils
1998 Einführung des achtjährigen Zugs (parallel zum neunjährigen, im Rahmen eines Schulversuchs)
2003 Einführung des Europäischen Gymnasiums mit Spanisch als 4. Wahlpflichtsprache
2006 Einführung eines eigenen Modells der Förderung besonders befähigter Schülerinnen und Schüler
2006 Einführung des neuen Faches Naturwissenschaft und Technik (NWT) (alternativ zu Griechisch und Französisch)
2007 Jubiläumsjahr zur 200-Jahr-Feier des Vereinigten Großherzoglichen Lyceums
2009-2018 Generalsanierung von Schulgebäude und Schulhof
2013-2019 Teilnahme am Schulversuch neunjähriges Gymnasium; ab Schuljahr 20/21 dann wieder nur Aufnahme in den achtjährigen Zug