Physik am KFG

Fachbetreuer: Frau Kupfer, Sammlung: Frau Schwemlein

beides ab 2/21: Herr Čule

"Die Physik ist bemüht, den Ablauf des Geschehens auf allgemeingültige Gesetze – die Naturgesetze – zurückzuführen. . . Während alles Materielle in dieser Welt ständigem Wandel unterworfen ist, ist die naturgesetzliche Ordnung zeitlos. Wir können ihr, an jedem Ort und zu jeder Zeit, unser volles Vertrauen schenken und auf dieser aufbauen." (Rudolf Mößbauer, 2002, Nobelpreisträger 1961).

Die Physik als Naturwissenschaft spannt somit einen weiten Bogen von Beobachtungen in der unbelebten Natur bis zu Berechnungen von Sternenbewegungen in riesigen Dimensionen, räumlich wie zeitlich, oder Atomschwingungen in kleinsten Bereichen, die nur noch indirekt messbar sind. Wie Beobachtungen auf dem Weg über Experimente schließlich zu wissenschaftlichen Theorien führen, dies alles soll der Physikunterricht erklären.

Weiterhin ist sie ist eine Grundlage für alle naturwissenschaftlichen und technischen Berufe. Am KFG kann auch durch die äußeren Bedingungen eine solide Grundlage in diesem Fach gelegt werden. Die Räume sind zusätzlich zur Kreidetafel mit interaktiven Tafeln ausgestattet, die einen modernen Unterricht ermöglichen. Dem hohen praktischen Anteil des Fachs Physik wird das KFG durch eine Reihe von Schülerpraktikumsplätzen und einem eigenen Raum für das Physikpraktikum gerecht.

Tradition ...

Das Lyceum, wie im 19. Jahrhundert das KFG genannt wurde, hat gerade in Bezug auf das Fach Physik eine bedeutende Tradition. Zum Beispiel unterrichtete von 1819 bis 1840 Dr. Wilhelm Eisenlohr hier Mathematik und Physik; er war später Professor der Physik am Polytechnikum Karlsruhe, der heutigen Universität, und gab eines der bedeutendsten Physiklehrbücher des 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum heraus.

Prof. Dr. Heinz Haber, der 1932 am KFG die Reifeprüfung ablegte, war in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts Bestsellerautor in Sachen Physik und Astronomie und hat durch seine Sendungen jahrzehntelang für hohe Einschaltquoten im Fernsehen gesorgt.

... und Gegenwart

Im BNT (Biologie-Naturwissenschaft-Technik) in den Klasse 5 und 6 werden spielerisch anhand von vielen Experimenten Grundlagen für den Natuwissenschaftlichen Unterricht in höheren Klassen gelegt. Themen, wie z.B. Energie, Elektrizität, und Dichte.

Das Fach Physik wird ab Klasse 7 (G8) (im G9-Zug jeweils um ein Jahr nach hinten versetzt) durchgehend bis zur Kursstufe unterrichtet. Beginnend mit den beiden sehr greifbaren Teilgebieten der Akustik und Optik wird ein Schwerpunkt auf die physikalische Arbeitsweise gelegt. Mit Schülerexperimenten und direktem Bezug zur Erfahrungswelt der Schüler erhalten die Schüler einen lebendigen Einblick in die Physik.

Die Lehre von Kräften (Dynamik), Bewegungslehre (Kinematik), Elektrizitätslehre, Magnetismus, Atompyhsik, Kernphysik und Wärmelehre wird in den Klasse 8 und 9 (G8) behandelt, bevor man in Klasse 10 sich der Mechanik, der Lehre von Bewegungen und die sie verursachenden Kräfte, widmet.

Zusätzlich zum Mittelstufenunterricht kann man sich durch das Profilfach NwT (Naturwissenschaft und Technik) ab Klasse 8 (G8) in Naturwissenschaften vertiefen. Themen mit einem hohen physikalischen Anteil sind z.B. Schall&Lärm, Astronomie, Brückenbau/Statik.

Im zwei- bzw. Vierstündigen Physikkurs der Kursstufe erhalten die Schüler ein vertiefendes Wissen in den Gebieten des Elektromagnetismus, Optik und Mechanik (Wellenmechanik). Zusätzlich wird das seit Beginn des 20. Jahrhunderts neue Teilgebiet der Quantenphysik untersucht, welches maßgeblichen Anteil an der rasanten technischen Entwicklung im letzten Jahrhundert hatte.