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Karl-Friedrich-Gymnasium und Altherrenverband des Gymnasiums

laden ein zum Vortrag von


Prof. Dr. Hermann Wiegand

 

Die Kurpfalz zwischen Dreißigjährigem Krieg und Pfälzischem Erbfolgekrieg


am Montag, 14. Mai 2018 um 19.00 Uhr

im Karl-Friedrich-Gymnasium, Raum E01


Kurztext: Die Kurpfalz war eines der vom Dreißigjährigen Krieg am schlimmsten betroffenen Gebiete Deutschlands. Sie verlor mehr als 75% ihrer Vorkriegsbevölkerung und war in weiten Teilen völlig verwüstet. Nach dem Ende des Krieges war eine große Aufbauarbeit zu leisten. Der Vortrag wird unter Einbeziehung bisher unbekannter Quellen – auch zu Mannheim – diese Arbeit unter Kurfürst Karl Ludwig (regierte von 1649-1680) in bevölkerungspolitischer, wirtschaftlicher, religiöser und vor allem kulturpolitischer Hinsicht beleuchten. Im Zentrum wird das Bild des Kurfürsten und seines Landes bei den Zeitgenossen stehen. Ausblicke ziehen das weitere Schicksal der Kurpfalz unter seinem Sohn und Nachfolger Karl II. (regierte 1680-1685) und im Pfälzischen Erbfolgekrieg in Betracht.



Prof. Dr. Hermann Wiegand studierte klassische Philologie, mittel- und neulateinische Philologie sowie Geschichte und Germanistik, vornehmlich in Heidelberg. Nach Abschluss des zweiten Staatsexamens wurde er 1977 Lehrer am Karl-Friedrich-Gymnasium, dessen Leitung er 1996 als Oberstudiendirektor übernahm und bis 2014 innehatte. Neben seiner Tätigkeit als Schulleiter ist er Honorarprofessor für lateinische Literatur- und Geistes- geschichte der Neuzeit an der Universität Heidelberg. Seit 2011 ist er in einem Wissenschaftlichen Beirat an der Universität Innsbruck tätig. Über 180 Veröffentlichungen zeugen von seiner wissenschaftlichen Tätigkeit.

 

Rudolf Günther
Vorsitzender des Altherrenverbandes

 

Dr. Alexander Sauter
Direktor des Karl-Friedrich-Gymnasiums                       

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