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Katastrophenschutztag 2025 am KFG Mannheim

Beim diesjährigen Katastrophenschutztag am 10. Juli 2025 haben die drei 6. Klassen bei einer Exkursion nach Heidelberg zu einem Team der „Ärzte ohne Grenzen“ an verschiedenen Workshops teilgenommen. An sechs Stationen zu den Themen Umgang mit Infektionskrankheiten, sauberes Trinkwasser, Chirurgie, Ernährung und Impfungen haben die Schülerinnen und Schüler lokale Handlungsmöglichkeiten kennengelernt und die Lagen der weltweiten Katastrophengebiete bestimmt.

Aufgrund der weltweit in ihrer Häufigkeit und Intensität zunehmend auftretenden Naturkatastrophen und Katastrophenlagen, die auch durch kriegerische Auseinandersetzungen entstehen, haben wir anschauliche Einblicke in die Tätigkeitsfelder der Organisation des internationalen Katastrophenschutzes bekommen.

Die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ ist aktuell in 20 Staaten in den Regionen Lateinamerika, Südasien, Ostafrika und südliches Afrika tätig. Die meisten internationalen Einsätze werde ehrenamtlich von Ärzten, Krankenschwestern und Logistikern durchgeführt.

Vielen Dank an das engagierte Team der „Ärzte ohne Grenzen“ und an Herrn Werner, Frau Kapser, Herrn Riehl, Frau Schöller und Frau Reuter für das Begleiten der Klassen.

Leitung und Fotos: Margarita Lucia Kick

Cholera, eine bakterielle Infektionskrankheit, wird durch verschmutztes Trinkwasser verbreitet. Um eine schnelle Ausbreitung zu verhindern werden mit einer Chlorlösung u.a. die Schuhe desinfiziert. Ich fand es auch interessant, dass bei Infektionskrankheiten wie Ebola, die Ärzte auf ihrem Schutzanzug ihren Namen schreiben, da sie in den Anzügen kaum erkennbar sind, die sie vor dem Erreger schützen. Ebola ist eine sehr ansteckend Krankheit, deshalb entstehen in Katastrophengebieten in Afrika häufig Epidemien. Malaria wird in tropischen Gebieten durch die Anopheles-Mücke übertragen. Die Menschen vor Ort schützen sich durch entsprechende Netze, um nicht gestochen zu werden.

Béla 6b

Wir haben einen großen Wasservorratsballon gesehen, der aussah wie eine Hüpfburg. Dort werden Wassermengen gelagert, die dann abgepumpt und in Kanister umgefüllt werden, um sauberes Trinkwasser an die Menschen zu verteilen oder um chirurgische Operationen durchzuführen. Ich fand es traurig, dass es in vielen Regionen der Welt keine „unbegrenzten“ Wasserquellen gibt wie bei uns. Aber es ist gut, dass die Ärzte ohne Grenzen sich darum kümmern, dass auch Menschen in Katastrophengebieten sauberes Trinkwasser bekommen.

Melike 6b

In Katastrophengebieten können mit einem 3D-Drucker vor Ort sogar Prothesen wie z.B. eine individuelle Handprothese oder Gesichtsmaske hergestellt werden. Dadurch können nach einer Operation die Patienten wieder schneller am täglichen Leben teilnehmen.

Mathilda 6b

Wenn viele Menschen in einer Katastrophenregion leben, in welcher kaum Infrastruktur vorhanden ist, ist das Essen oft knapp. Wir haben uns Nahrung angeschaut, die Menschen, die an Mangelernährung leiden, zur Verfügung gestellt werden. Oft sind vor allem Kinder mangelernährt, die dann versorgt werden. Wichtig ist dabei: Viele Vitamine, viele Kalorien, gesundes Essen und dass dies schnell zubereitet werden kann. Mangelernährten Kindern wird eine Erdnussbutter ähnliche Paste verabreicht. Diese durften wir auch probieren, sie hat pro Portion 500 kcal. Diese wird den Kindern bis zu drei Mal am Tag verabreicht.

Mia 6b

In vielen armen Ländern ist es nicht selbstverständlich sich zu impfen. Daher werden viele Menschen krank. Deshalb impfen die Ärzte ohne Grenzen in den betroffenen Gebieten und erklären, warum das so wichtig ist. Nachdem die Impfdosen in Kühlboxen über See- oder Lufttransport in die Länder gebracht wurden, werden diese von LKWs bzw. PKWs zu den einzelnen Orten transportiert. Wenn die Straßen in Katastrophengebieten sehr eng und schlecht ausgebaut sind, müssen die Helfer auch oft einzelne Kühlboxen auf Motorrädern zu den Menschen bringen.

Justus und Samuel 6b