Roonstraße 4 - 6
68165 Mannheim
Telefon: (0621) 293 6700
email: sekretariat@kfg-mannheim.de       
Telefax: (0621) 44 17 30

Gleichwertige Feststellung von Sch√ľlerleistungen (GFS)

 

Laut Beschluss der GLK vom 14.10.2016 gelten folgende Regelungen f√ľr GFS:

  • Die Sch√ľler melden sich bei ihrem Fachlehrer f√ľr eine GFS bis Ende November. Der Fachlehrer zeichnet im Klassenbuch die Annahme der GFS ab. Sch√ľlern, die keine GFS vereinbart haben, wird vom Klassenlehrer ein Fach f√ľr eine GFS zugeteilt. Die GFS soll in der Regel bis zu den Pfingstferien erfolgen. In der Kursstufe m√ľssen alle GFS vor dem schriftlichen Abitur gehalten werden.

  • Das Thema der GFS ist in Absprache mit dem Fachlehrer zu bestimmen. Dabei leistet der Lehrer Hilfestellung bei der Schwerpunktsetzung, der Materialauswahl, der Wahl der Darbietungsform und Medien. Es sollen in einem Schuljahr pro Fach nicht mehr GFS vergeben werden, als es der Wochenstundenzahl des Faches plus 1 entspricht. Die GFS darf nicht im gleichen Fach geleistet werden wie im Jahr zuvor.

  • Die GFS wird wie eine Klassenarbeit in dem entsprechenden Fach gewertet. Der Inhalt (und in sprachlichen F√§chern die Sprache) bilden den Schwerpunkt der Bewertung. Daneben k√∂nnen Gliederung, Darstellung, Vortragsweise, Medieneinsatz, Recherche und (in den nichtsprachlichen F√§chern) Sprache ber√ľcksichtigt werden. Werden vereinbarte Termine, z.B. f√ľr die Abgabe einer Gliederung oder eines Handouts, durch eigenes Verschulden nicht eingehalten, flie√üt dies in die Note ein.

  • Eine GFS besteht in der Regel aus einer Pr√§sentation. Andere Formen sind ebenfalls m√∂glich, z.B. eine m√ľndliche Pr√ľfung, die Vorbereitung und Durchf√ľhrung einer Exkursion oder die Durchf√ľhrung eines Experimentes. In Anlehnung an die Pr√§sentationspr√ľfung im Abitur sollte die Dauer einer Pr√§sentation im Zeitrahmen von 10 bis 20 Minuten liegen. Die Eigenst√§ndigkeit wird in geeigneter Weise √ľberpr√ľft, z.B. durch ein abschlie√üendes Pr√ľfungsgespr√§ch (Kolloquium). Die Gesamtdauer von Pr√§sentation, Sch√ľlerfragen und Kolloquium soll 45 Minuten nicht √ľberschreiten.

  • Die verwendeten Quellen (sowohl gedruckte als auch digitale) sind korrekt, vollst√§ndig und nachvollziehbar anzugeben, in der Regel auf einem Handout. Es ist darauf zu achten, dass die Formulierungen m√∂glichst eigenst√§ndig sind. Auch im Vortrag sind w√∂rtliche √úbernahmen auf das N√∂tigste zu beschr√§nken und als Zitate zu kennzeichnen. Der Nachweis von Quellen flie√üt in die Benotung ein.

  • Plagiate sind T√§uschungsversuche und f√ľhren zu Notenabzug, in schwerwiegenden F√§llen auch zur Note ungen√ľgend bzw. 0 Punkte.

(Anmerkung: Zur besseren √úbersichtlichkeit wurden personenbezogene Formulierungen nicht in beiden Geschlechtern ausgef√ľhrt. Dies stellt keine Wertung dar.)

Quellenangaben

In einer wissenschaftlichen Arbeit muss die erw√§hnte und zitierte Literatur nachgewiesen werden, also alle benutzten B√ľcher, Aufs√§tze und Internetdokumente, damit die Informationsquellen, auf die sich die GFS st√ľtzt, √ľberpr√ľft werden k√∂nnen.

Daher soll ein Literaturverzeichnis:

  • alle benutzten Quellen auflisten (aber nur die, auf die man sich wirklich in der GFS bezieht),

  • die einzelnen Informationen (Autor, Titel, Erscheinungsjahr usw.) m√∂glichst vollst√§ndig in der immer gleichen Reihenfolge und mit einheitlicher Zeichensetzung angeben,

  • alphabetisch nach den Verfasser(nach)namen geordnet sein,

  • unterschiedliche Publikationsformen (Buch, Zeitschriftenaufsatz, Aufsatz in einem Sammelwerk, Internetdokument) durch jeweils verschiedene Darbietung voneinander unterscheidbar machen.

Beispiele:Erläuterungen
Kahle, Werner / Frotscher, Michael: Taschenatlas Anatomie, Bd. 3: Nervensystem und Sinnesorgane, Stuttgart (Thieme) 9. Aufl. 2005.So werden B√ľcher angef√ľhrt: Autor-Nachname, -Vorname, Titel, event. Bd., Erscheinungsort, Auflage, Erscheinungs¬≠jahr; die Angabe des Verlages (in Klammern) ist nicht notwendig.
Pevsner, Jonathan: ‚ÄěAller Anfang ist Sehen. Vor rund f√ľnfhundert Jahren ebneten Leonardo da Vincis neuroanatomische Studien den Weg zu einem wissenschaftlichen Verst√§ndnis des Gehirns‚Äú, in: Gehirn & Geist 6/2005, S. 42-49. So werden Aufs√§tze in Zeitschriften notiert; der Titel des Aufsatzes steht dabei in Anf√ľhrungszeichen.
Schumacher, Ralph: ‚ÄěDie prinzipielle Unterbestimmtheit der Hirnforschung im Hinblick auf die Gestaltung schulischen Lernens‚Äú, in: Dieter Sturma (Hg.), Philosophie und Neurowissenschaften, Frankfurt a.M. (Suhrkamp) 2006, S. 187-214. So werden Aufs√§tze in Sammelwerken angegeben; der Titel des Aufsatzes steht dabei in Anf√ľhrungszeichen.
Singer, Wolf: ‚ÄěWas kann ein Mensch wann lernen? Ergebnisse der Hirnforschung‚Äú, URL:
<http://www.mpih-frankfurt.mpg.de/global/Np/Pubs/mckinsey.pdf>
(zuletzt aufgerufen am 15.02.2008).
Wikipedia-Artikel ‚ÄěGleichwertige Feststellung von Sch√ľlerleistungen‚Äú, URL:
<https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gleichwertige_Feststellung_von_Sch%C3%BClerleistungen&oldid=137913374>
(zuletzt aufgerufen am 16.09.2016).
So werden Internetdokumente nachgewiesen; die URL steht dabei in spitzen Klammern, das Datum des letzten Aufrufs ist unerlässlich.