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Abistreich 2026 - Ein großes Spektakel?

Am 7. Juli 2026 fand - zur Überraschung der meisten Schüler*innen - der Abistreich statt, der wie jedes Jahr von den Abiturient*innen dieses Jahrgangs organisiert wurde.

Aber was ist der Abistreich überhaupt? - Der Abistreich wird zum Ende jedes Schuljahrs von den jeweiligen Abiturient*innen organisiert und wird von der einen Hälfte der Schule verachtet, von der anderen aber groß gefeiert. Jedes Schuljahr findet man sich in einem riesigen Chaos wieder, in dem sich - wenn überhaupt jemand - nur die Abiturient*innen zurecht finden.

Was wurde dieses Jahr zum Abistreich gemacht? - Als man am 7. Juli 2026 zur ersten Stunde vor der Schule durch Haupteingang oder durch das hintere Hoftor auf das Schulgelände wollte, musste man einen Beweis, ein*e Schüler*in dieser Schule zu sein, vorlegen. Hatte man keinen Schülerausweis, ging auch eine Buskarte oder ein Heft mit Namen. Zudem musste man Fragen über den Namen, die Klasse, den Unterricht, sowie Lehrer beantworten. Wenn man den Hintereingang genutzt hat, kam man darauf zwar auf das Gelände, jedoch noch nicht ins Gebäude. Die Türen waren von Abiturienten/Abiturientinnen in orangenen Warnwesten umzingelt. Wenn man es doch endlich - durch eine kurz unbeobachtete Tür oder eine Nummer, die “zufällig” dem Geburtstag der jeweiligen Person entsprach, ins Gebäude schaffte, waren die Treppentürme (ausnahmsweise) einmal die brennende Rettung. Denn die Haupttreppe war nicht zuverlässig betretbar, da sie durch Ballons und durchsichtige Klebeband versperrt war. Zur ersten Stunde war ein großer Teil der Schulgemeinde noch nicht einmal im jeweiligen Raum oder gar auf dem Gelände. Zur zweiten Stunde fand dann das Amtsgericht statt, bei dem Lehrer und Lehrerinnen angeklagt wurden. Der Tag klang daraufhin bei ihren Verurteilungen zum Sackhüpfen oder weiteren Spektakeln aus.

 

Text: Dilara Kobel (8a)