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PrÀvention am KFG

Schon sehr lange gibt es eine schulische SuchtprĂ€ventionsarbeit, die vor allem ĂŒber legale und illegale Drogen, sowie den damit einhergehenden Risiken, aufgeklĂ€rt hat. Nicht nur der Suchtmittelmissbrauch, sondern auch Gewaltvorkommnisse und andere gesundheitliche Risiken (körperlicher oder psychischer Natur) im Zuge des gesellschaftlichen Wandels gefĂ€hrden unsere SchĂŒler und verĂ€ndern den schulischen Alltag. Diese PhĂ€nomene sowie ein sich stetig verĂ€nderndes Risikoverhalten der Jugendlichen machen es erforderlich, dass Schulen mit prĂ€ventiven und gesundheitsförderlichen Maßnahmen reagieren.Aus diesem Grund fĂŒhrt das KFG eine PrĂ€ventionsarbeit im weiteren Sinne durch, die darauf zielt, die Entwicklung der Jugendlichen zu körperlich und seelisch gesunden sowie sozial kompetenten Personen (in Zusammenarbeit mit den Eltern) zu unterstĂŒtzen.

Lehrkraft/LehrkrĂ€fte fĂŒr PrĂ€ventionsarbeit am KFG

Zur Zeit sind mit Beschluss der GLK Dorothea Kölling und Katja Roth die PrÀventionslehrkrÀfte am KFG.

Die von der Gesamtlehrerkonferenz zu bestimmenden LehrkrĂ€fte fĂŒr die PrĂ€ventionsarbeit hat gemĂ€ĂŸ der Verwaltungsvorschrift zur PrĂ€vention und Gesundheitsförderung vom 10.12.2014 folgende Aufgaben:

  • Sammlung und Weitergabe von Informationsmaterialien zur PrĂ€vention und Gesundheitsförderung innerhalb der Schule (z. B. BĂŒcher, Zeitschriften, Filme, Unterrichtsmaterialien, Erlasse, Anschriften von Beratungs- und Therapieeinrichtungen

  • bei Bedarf Weitergabe von Kontaktadressen beratender und therapeutischer Einrichtungen

  • Zusammenarbeit mit den PrĂ€ventionsbeauftragten der oberen Schulaufsichtsbehörde.


DarĂŒber hinaus unterliegt der PrĂ€ventionslehrkraft/den PrĂ€ventionslehrkrĂ€ften am KFG folgende weitere Aufgaben:

  • erste Informationsanlaufstelle zum Thema SuchtprĂ€vention (Kontakt per Email: koelling@kfg-mannheim.de oder roth@kfg-mannheim.de; Sprechstunde, siehe aktueller Aushang)

  • die Organisation, Koordination und Vernetzung von Einzelmaßnahmen zur PrĂ€vention im Rahmen der Schule (z.B. Organisation von Informationsveranstaltungen zur SuchtprĂ€vention in Schulklassen oder auf Elternabenden)

  • die Herstellung von Verbindungen zu außerschulischen Partnern, die gegebenenfalls beratend oder therapeutisch tĂ€tig werden (z.B. Drogenverein, Jugendamt, Sozialamt, Sucht-/PrĂ€ventionsstellen, Polizei, Gesundheitsamt, Krankenkassen, ErnĂ€hrungsexperten, proFamilia)

  • die Zusammenarbeit, einschließlich der gemeinsamen Erstellung eines Konzepts mit allen an der PrĂ€vention beteiligten, innerschulischen Partnern (Beratungslehrer, Streitschlichter/Mediatoren, SchulsanitĂ€ter, AG Soziales Lernen)

Suchtmittelvereinbarung

Die Suchtmittelvereinbarung ist ein Instrument der SekundĂ€rprĂ€vention in der Schule. In der Suchtmittelvereinbarung wird der Umgang mit SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern geregelt, bei denen der begrĂŒndete Verdacht besteht oder von denen bekannt ist, dass sie im Bereich der Schule Suchtmittel mit sich fĂŒhren, erwerben, zu sich nehmen, damit handeln oder das Handeln unterstĂŒtzen.

Außerdem wird das Vorgehen gegenĂŒber SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern geregelt, die außerhalb der Schule so mit Suchtmitteln befasst sind, dass ihr außerschulisches Verhalten Auswirkungen auf das schulische Leben (z.B. das Lernverhalten) hat.

Diese Suchtmittelvereinbarung beinhaltet ein Stufenprogramm mit einer Folge von GesprĂ€chen, die aufeinander aufbauen. Diese GesprĂ€che sollen in einem bestimmten Zeitraum gefĂŒhrt werden und fĂŒhren zu Vereinbarungen und abgestufte Konsequenzen, wenn die Vereinbarungen nicht eingehalten werden.

Jedes gefĂŒhrte GesprĂ€ch wird schriftlich dokumentiert, Vereinbarungen werden festgehalten und von den Teilnehmern unterschrieben.

Im Sinne dieser Suchtmittelvereinbarung sind Suchtmittel Alkohol, Nikotin und illegale Drogen. Medikamente können ebenfalls Suchtmittel sein.

Jeder Hinweis auf Suchtmittelgebrauch ist von allen am Schulleben Beteiligten ernst zu nehmen. Lehrerinnen und Lehrer, Eltern sowie SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sind verpflichtet zu prĂŒfen, wie sie im Dienst an der Schulgemeinschaft mit ihrem Wissen umgehen sollen. FĂŒr SchĂŒlerinnen und SchĂŒler stehen insbesondere die Beratungslehrer bzw. die PrĂ€ventionslehrkrĂ€fte fĂŒr vertrauliche GesprĂ€che zur VerfĂŒgung.

Die Suchtmittelvereinbarung versteht sich als Hilfestellung fĂŒr die direkt betroffenen SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, Eltern sowie die LehrkrĂ€fte der Schule. In diesem Sinne dient sie dem Schutz der direkt Betroffenen ebenso wie dem der MitschĂŒlerinnen und MitschĂŒler, da sie in einem zeitlich vertretbaren Rahmen fĂŒr Klarheit sorgt. Dabei gilt immer der Grundsatz: „Hilfe hat Vorrang vor Strafe.“

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